Stressresistenz in der Arbeitslosigkeit

Stressprozesse beginnen zumeist mit einem stressvollen Ereignis, das eine Veränderung verlangt und von den entsprechenden Personen so eingeschätzt wird, dass es ihre Kräfte/Möglichkeiten übersteigt und ihr Wohlgefühl gefährdet1.

Führung SchieneSolche Stressreaktionen oder stressvolle Lebens-ereignisse lassen sich u.a. auf Grund von (unerwarteter) Arbeitslosigkeit beobachten und können unterschiedliche Folgen nach sich ziehen. Die eine Person mag dadurch reifen, ihre Werte und Ziele verändern oder neue Wege finden. Eine andere Person bleibt von der Situation psychisch nahezu unberührt und kehrt ohne besondere Veränderungen zum bisherigen Leben zurück. Eine weitere Person wiederum entwickelt eine ernstzunehmende und dauerhafte psychische Erkrankung mit Ess- und Schlafstörungen. Warum die Folgen sehr unterschiedlich sein können, erklärt u.a. das psychosoziale Stressmodell von der Psychologin Barbara Dohrenwend, auf das im Folgenden Bezug genommen wird2.

Was tatsächlich mit einer Person passiert, hängt vom Kontext ab, in dem die Reaktion auf den Stress geschieht. Demnach gibt es Raum für Gestaltung. Zwei Faktorenbündel greifen hier ineinander, um den Ausgang zu bestimmen. Das sind zu einem die psychischen Reserven, die eine Person mit sich bringt: Dazu gehören ihre Ziele und Werte, das Selbstvertrauen, das Selbstbewusstsein der Person, die Fähigkeit zur Bewältigung neuartiger Situationen. Zum anderen sind das Reserven, die in der Umgebung der Person verfügbar sind, wie etwa die materielle und soziale Unterstützung, auf die eine Person zurückgreifen kann. Personen, die über die entsprechenden psychischen Reserven verfügen, sich also selber als kompetent ansehen, um mit einem Problem umzugehen und die Möglichkeiten eines unterstützenden Netzwerkes von Familie, Freunden oder sozialen Organisationen erkennen und nutzen, haben beim Umgang mit Stress generell bessere Karten als jene, die diese Reserven nicht haben. Dies gilt auch in Bezug auf Arbeitslosigkeit mit einer entsprechenden beruflichen Neu- oder Umorientierung.

1. Stressresistenter Persönlichkeitsstil

Wollen wir jedoch die Gestaltungsmöglichkeiten im Einzelnen betrachten, macht es Sinn, sich neben dem physikalisch-biochemischen Gesundheitszustand mit der jeweiligen Persönlichkeit oder mit den persönlichen Eigenschaften zu beschäftigen. Unser Augenmerk soll dabei auf eine20141216_104809 Auswahl psychologischer Ressourcen gerich-tet werden, die auch in der Forschungsliteratur in Bezug auf Stressbewältigung eine hohe Aufmerksamkeit gezollt wird. Die Forscherin Suzanne C. Kobasa hat in ihren vergleichenden Untersuchungen bestimmte Wesenszüge für einen stressresistenten Persönlichkeitsstil ausgemacht3. Sie hebt dabei folgende Merkmale hervor:

  • Engagement entwickeln
  • Kontrolle ausüben
  • Herausforderungen annehmen

1.1 Engagement entwickeln                                                                                                                10374894_871213089615367_4567118980165001859_n        Kobasa versteht unter dem Merkmal Engagement ein intensives Engagement für sich selbst, für die Familie und für die Arbeit. Zwischenmenschliche Beziehungen und Ideale verschaffen einem das Gefühl für die Gemeinschaft und führen zu einem Leben, das die schädlichen Auswirkungen von Stress abfängt.

Vor allem ein intensives Engagement für sich selbst ist von hoher Bedeutung, um in Stresssituationen gesund zu bleiben. Engagement beinhaltet eine lebendige und motivierende Qualität, die das Individuum dazu bringt, die Verwirklichung eines Zieles weiter zu verfolgen, auch wenn es mit ständigen Hindernissen konfrontiert wird.

Bezug zur Arbeitslosigkeit und Arbeitssuche                                                                                    So wird eine Arbeit suchende alleinstehende Mutter viel Engagement und Entschlossenheit benötigen, tagsüber ein Praktikum bei einem Unternehmen durchzuführen, ihr Kind aus der Kita abzuholen und zu betreuen und in den Abendstunden an eine Fortbildung teilzunehmen und den Stoff in jeder freien Minute zu vertiefen. In dieser Zeit auch noch Bewerbungen zu versenden und diese für die unterschiedlichen Unternehmen zu individualisieren, was ebenfalls Recherchearbeiten benötigt, lässt ebenfalls auf ein hohes Maß an Willenskraft schließen.  

1.2 Kontrolle ausüben                                                                                                                                   Kontrolle bezieht sich hier auf die Überzeugung über die Ergebnisse im Leben, dass diese Ergebnisse von eigenen Taten hervorgerufen werden und deshalb auch persönlich beeinflusst und verändert werden können. In diesem Sinne spricht man auch von der entwickelten Selbstwirksamkeit einer Person.

Dabei spielen die Erwartungen eine entscheidende Rolle. Nach der Theorie des sozialen Lernens von Julian Rotter beziehen sich die Erwartungen auf die subjektiven Annahmen einer Person, dass das am Tag gelegte Verhalten zu entsprechenden Ergebnissen führt.

Bezug zur Arbeitslosigkeit und Arbeitssuche                                                                                   Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person einen begehrten Job anstrebt, hängt von der subjektiven Annahme ab, dass der Einsatz dafür auch zum Ergebnis führt, den Job zu bekommen. Diese Erwartung ist geformt von früheren Erfahrungen von Erfolg und Misserfolg in den verschiedenen Bereichen ihres Lebens. In der Summe bilden diese Erfahrungen die Basis für die allgemeinere Überzeugungen, die sie entwickelt hat, ob sie in der Lage sind, die Ereignisse ihres Lebens zu kontrollieren oder nicht.

Der Psychologe Julian B. Rotter hat in diesem Zusammenhang den Begriff Locus of Control (LOC)4 geprägt. Er unterscheidet hierbei zwei Arten von Kontrollüberzeugungen: die internen und die externen. Wenn man glaubt, dass man mit bestimmten Merkmalen des eigenen Verhaltens und mit bestimmten Fähigkeiten, Kenntnissen und Persönlichkeitsmerkmalen den Erfolg bei der Erreichung seiner Ziele bestimmen kann, so spricht man von einer internen Kontrolle. Wenn andererseits jemand glaubt, dass die Ergebnisse nicht auf das eigene Verhalten zurückzuführen, sondern eher von „Glück“ oder „Zufall“ oder einer gesetzten Norm abhängig ist, spricht man von externer Kontrolle.

Bezug zur Arbeitslosigkeit und Arbeitssuche                                                                                        Eine junge Köchin weiß, dass sie bestimmte Menüs sehr gut zubereiten kann und ist sich ihrer Fähigkeiten diesbezüglich auch bewusst. Sie will sich aber bei einem bestimmten Drei-Sterne-Restaurant nicht bewerben mit der Begründung: „Es macht keinen Sinn sich dort zu bewerben, sie werden mich sowieso nicht nehmen“. Vielleicht ist diese Einschätzung realistisch und die Köchin erahnt, dass viele Punkte Ihrer Persönlichkeit und Biographie nicht zu dem Restaurant und dem entsprechenden Küchenteam, etc. passen. Dennoch wird hier ein schmaler Grat gegangen zwischen „gesunder Abwahl“ des Unmöglichen bzw. eines „klugen“ ökonomischen Verhaltens (mit entsprechender Schutzfunktion) und andererseits einer Mehrung der Überzeugung, dass man das eigene Leben nicht kontrollieren kann und demnach nicht verantwortlich ist für Dinge, die einem passieren. Letztere Überzeugung führt aber schnell in eine Sackgasse und kann zu schwächenden Gefühlen der Hilflosigkeit, der Hoffnungslosigkeit und der Depression führen. Natürlich kommt es immer auf den Einzelfall an.

stock-photo--d-rendering-robotic-arms-with-empty-conveyor-belt-516050707Kommen wir in diesem Zusammenhang auf die Schicksale zu sprechen, die mit den Massenentlassungen im Zuge von Standort-auflösungen im industriellen Sektor einher-gehen. In der Produktion von solchen Betrieben sind viele ungelernte Hilfskräfte beschäftigt, die am Arbeitsmarkt insbesondere vor dem Hintergrund von „Industrie 4.0“ sehr geringe Chancen haben.

Da kann erwartet werden, dass diese Menschen auf Ihre Bewerbungen in neue Arbeitsverhältnisse sehr viele Absagen bekommen. und dass sich bei diesen ein Gefühl der Hilfs- oder Hoffnungslosigkeit breit machen und die Überzeugung heranwachsen kann, dafür keine Schuld zu haben (externe Kontrolle). Dies ist nachvollziehbar. Um dennoch jede kleinste Chance, eine neue und tragfähige berufliche Perspektive realisieren zu können, macht es keinen Sinn sich an diese externe Kontrolle „zu klammern“. Bei einem Check der Bewerbungsunterlagen dieser Personen würde sich vielleicht herausstellen, dass bei all den versandten Bewerbungen die gleichen Rechtschreibfehler in sehr hoher Anzahl immer wieder gemacht wurden. Ferner würde sich ggf. herausstellen, dass sich die Bewerbungen und dargestellten Profile nicht auf die entsprechenden Anforderungen der Stellenanzeigen bezogen haben. Welche Fehler auch immer Menschen, die mehr als zwanzig oder dreißig Jahren im Schichtbetrieb gearbeitet haben, ohne Unterstützung bei ihren Bewerbungen machen, sie gehören zum Bereich der „internen Kontrolle“.

1.3 Herausforderungen annehmen                                                                                        dav                  Personen, die Lebensveränderungen und neue Aufgaben-stellungen als Herausforderungen begreifen, tendieren dazu, ihren Fokus auf die Möglichkeit eines „Gewinnes“ in den anfordernden Situationen zu richten. Demgemäß erfahren sie auch mehr angenehme Emotionen wie Einsatzfreude und eine positive Aufgeregtheit. Veränderungen als neue Herausforderungen wahrzunehmen gelingt am besten solchen Personen, die solche als Teil des Lebens willkommen heißen und eher als Quelle neuer Möglichkeiten denn als Bedrohung betrachten. Im scharfen Kontrast dazu stehen Personen, die dazu tendieren bei Veränderungen ihren Fokus auf die Möglichkeiten für Leid und Schmerz zu richten, und erfahren die entsprechend negativen Emotionen wie Unruhe, Angst und Ärger.

Wie auch bei dem Aspekt „Engagement entwickeln“ ist auch die Herausforderung durch eine starke Motivation zum „Durchhalten“ charakterisiert. Dies versetzt Personen in die Lage angesichts einer schwierigen Lebenslage zu bestehen, selbst wenn die neuen Informationen extrem von den angesichts ihrer Anstrengungen erwarteten Ergebnissen abweichen.

Bezug zur Arbeitslosigkeit und Arbeitssuche                                                                                   Ein Industriemechaniker steht kurz vor einem Vorstellungsgespräch. Er könnte zu Recht davon ausgehen, aufgrund seines Alters und seinen fehlenden Kenntnissen bezüglich Elektronik abgelehnt zu werden. Er ist aber dennoch überzeugt von seinen Erfahrungen und vielschichtigen Kompetenzen in den Bereichen der Instandhaltung, dass doch die Möglichkeit besteht, das Gespräch erfolgreich zu führen und in einzelnen Aspekten der vorliegenden Aufgabenbeschreibung zu überzeugen.

2. Gestaltungsmöglichkeiten zur Herausbildung einer stressresistenten Persönlichkeit bei Arbeitslosigkeit

Im Folgenden sollen 4 Ebenen aufgezeigt werden, die für die Gestaltung von Bedeutung sein können.

 2.1 Materielle und finanzielle Sicherheit                                                                                               Das Aufgefangenwerden und der Erhalt von finanziellen Mitteln. Der Bezug von Arbeitslosen-geld oder anderen staatlichen Zuwendungen für eine gewisse Zeit kann die Sorge, wie Miete, Nebenkosten, Lebenshaltungskosten etc. gezahlt werden können, etwas mindern. Ggf. müssen Ersparnisse herangezogen werden. Bei Massenentlassungen von Großunternehmen werden häufig Abfindungen gezahlt, die dafür verwendet werden können. Damit soll die Konzentration auf eine neue Aufgabe ermöglicht werden, nämlich eine neue tragfähige Perspektive zu entwickeln.

2.2 Angemessene und professionelle Begleitung                                                                               Hierbei kann unterschieden werden zwischen einer fachlichen Beratung zu allen Aspekten der Karrieregestaltung, des Arbeitsmarktes und entsprechenden Bewerbungsstrategien einerseits und den erwähnten persönlichen und psychologischen und psychischen Aspekten.

Die bereits ausgeführten Aspekte für die Herausbildung einer stressresistenten Persönlichkeit wie Engagement entwickeln, Kontrolle ausüben und Herausforderungen annehmen sind durch zur Verfügung stehenden Personen zu unterstützen. Das sollten idealerweise Coaches übernehmen, die etwas von der Begleitung von Menschen „in Zeiten des Wandelns“ verstehen. Damit sind Übergangsprozesse gemeint, die „mit einem Ende“ beginnen. Denn die Person im Übergang muss das Alte loslassen, alte Verhaltensmuster und Identifikationen ablegen und sich verabschieden von einem Stück bewährter Identität. Bei beruflichen Übergängen spielen häufig mehrere Faktoren eine Rolle und das Geschehen wird oft von Übergangsprozessen im Privatleben überlagert.

ErschöpftViele Personen erleben diesen Übergang als Phase des „Nicht mehr“ und des „Noch nicht“, ein diffuser Schwebezustand, der nicht selten mit emotionaler Verunsicherung, hohen Einbußen im Bereich der Selbstwirksamkeit und meist einer vernebelten Sicht des jenseitigen Ufers verbunden sein kann. Ein zentraler Bestandteil im Coaching eines Übergangs ist die ressourcenorientierte Arbeit an der Entwicklung von „Übergangskompetenzen“5. Hierzu gehört u.a. die Fähigkeit zum praktischen, kognitiven und vorbeugend-regenerativen Stressmanagement mithilfe eines flexibel handhabbaren Vorrats an Bewältigungsstrategien.

2.3 Zu bewältigende Persönlichkeitsentwicklung: Verantwortung übernehmen für sich   selbst und für Veränderungen                                                                                                                Jedoch muss letztlich die betroffene Person sich an die eigene Nase fassen und auf einen Art Wandel einlassen und zu Beginn Verantwortung für sich selbst übernehmen und auch erkennen, dass sie selbst die Ursachen für die Entwicklung bis hin zur Gegenwart gesetzt hat, zumindest daran beteiligt war. Das Anerkennen der Selbstverantwortlichkeit (nach dem Ursache-Wirkungsprinzips) ist ein Schlüsselthema für jede Form der persönlichen Veränderung. Dieses Prinzip steht im Gegensatz zur „Erlernten Hilflosigkeit“, ein Status, der auch in psychologischen Studien ausreichend beschrieben wird.

Es ist natürlich schwierig für jemanden, der daran gewöhnt ist, einen äußerlichen Kontrollpunkt davzu haben, eine Umkehr zu vollziehen. Ganze Generationen wurden daraufhin „gedrillt“, Dinge einfach nur zu tun, ohne dafür persönlich die Verantwortung zu übernehmen.

Für Aspekte des Arbeitsmarktes können in diesem Zusammenhang Austausche von persönlichen Erfahrungen in Workshops und Gruppentreffen dabei unterstützen, die Bereitschaft und den Mut für Veränderungs-prozesse zu fördern. Gute und zum Teil ungewohnte Ansätze bieten auch sog. „kunstbasierte Interventionen“, zu denen z.B. Ansätze aus der bildenden Kunst, Improvisationstheater, Lyrik (Poetry Slam), Musik und Tanz gehören.

 2.4 Soziale Unterstützung                                                                                                                      Verschiedenste Studien können belegen, dass Zusammenhänge zwischen sozialer Unter-stützung und persönlicher Bewältigung von Krisen beispielsweise ausgelöst durch Trauer, Scheidung und Arbeitsplatzverlust bestehen6. Soziale Unterstützung wird typischerweise als die materielle und ideelle Hilfe definiert, die eine Person von seiner Familie, seinen Freunden und seinem „sozialen Netzwerk“ erhält. Hierbei kann zwischen vier Wirkungsebenen unterschieden werden:

  • Unterstützung des Selbstwertes und emotionale Unterstützung
  • Unterstützung durch Information und Rückmeldungen
  • Unterstützung auf der instrumentellen Ebene
  • Unterstützung durch soziale und solidarische Gemeinschaft

Eine Person wird also sozial unterstützt, wenn sie sich geliebt und gewertschätzt fühlt, wenn sie merkt, dass man sich um sie kümmert. Wenn sie zu einem Netzwerk gehört, das Zugang zu hilfreichen (problemlösenden) Informationen, konkreter auch materieller (finanzieller) Hilfe verschafft. Und wenn sie sich aufgefangen bzw. getragen fühlt durch eine solidarische Gemeinschaft.

davNeben Familie, Freundeskreis und sozialem Netzwerk bieten auch Organisationen bzw. formal organisierte Gemeinschaften oder Zusammenschlüsse entsprechende Unterstützung. Dies können Sportvereine, Selbsthilfeorganisationen, Brauchtums-vereine oder religiöse Gemeinschaften sein. In der digitalen Welt ergeben sich zudem eine nicht zu überblickende Vielfalt von Zugängen zu solchen Gemeinschaften und hilfreichen Angeboten. Empfohlen werden Organisationen, die sich zu humanistischen Werten bekennen und die für eine Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung stehen.

                                                                                                                                               1R.S. Lazarus und S. Folkmann, Stress, Appraisal and Coping (New York-Springer)

2B.S. Dohrenwend, „Stress and Community Psychology“, American Journal of Community Psychology 6

3S.C. Kobasa, Stressful Life Events, Personality and Health: An Inquiry Into Hardiness. Journal of Personality and Social Psychology

4vgl. B. Weiner, Motivationspsychologie, 3. Auflage, Beltz und M. Schwertfeger: Die soziale Lerntheorie Julian B. Rotters im Vergleich zu Albert Bandura, GRIN

5vgl. W. Bridges, Managing Transitions, Making the Most of Change, Cambridge: Perseus und M. Nohl, Entwicklung von Übergangskompetenzen in der Laufbahnberatung, Berlin: Köster

6W. Cohen / T. Wills, „Stress, Social Support, and the Buffering Hypothesis“, Psychological Bulletin 98